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Claus Unterbuchberger

von Kathmandu nach Tibet (Lhasa)

20. radeln-weltweit-Tour: Anfahrt nach Tibet (Lhasa) 

Anfahrt nach Tibet über die Kodari-Road

Freundschafts-Brücke zwischen Kodari und Zhangmu
Freundschafts-Brücke zwischen Kodari und Zhangmu

...hier an der Grenze zu

China-Tibet, begann

unsere Tour hinauf

auf das Dach der Welt...

...das DAV-Team

wurde angeführt von

Andi Heckmair, dem

Sohn des legendären

Anderl Heckmair, der

zusammen mit Heinrich

Harrer, Fritz Kasparek

und Wiggerl Vörg am

22. Juli 1938 erstmals

die Eiger-Nordwand 

bezwang.....

...das Ziel war, einer der ersten Himalaya-Überquerungen mit dem Mountain-Bike zu

schaffen....auf abenteuerlichen Natur-Strassen mußten dazu 1.100 km auf einer durch- schnittlichen Höhe von 4.200 m geradelt - und dazwischen sechs kapitale Pässe mit Endhöhen bis zu 5.220 m erklommen - werden. Das versprach recht spannend zu werden. Dazu kam noch das hautnahe Erlebnis mit der alten tibetischen Kultur, die sich aufgrund der besonderen Lage - zwischen den mächtigen Bergen des Himalaya - bis in unsere Tage - viel von ihrer unvergleichlichen Faszination bewahren konnte... 

 

Haupstrasse des nepalesischen Grenzortes Kodari - unterhalb von Zhangmu (China-Tibet)
Haupstrasse des nepalesischen Grenzortes Kodari - unterhalb von Zhangmu (China-Tibet)
Coca Cola war ein Status-Symbol
Coca Cola war ein Status-Symbol

 

...nepalesische

Träger wurden

angeheuert...

 

...für den Berg-Pfad

hinauf, ins chinesische

Zhangmu....

Hans, Dieter und Rudi - das Wechselgeld beim Nachzählen de Wechselgeldes
Hans, Dieter und Rudi - das Wechselgeld beim Nachzählen de Wechselgeldes
man freute sich über jedes Geschenk
man freute sich über jedes Geschenk

 

...jedes Geschenk

war willkommen...

 

...besonders begehrt

waren Batterien für 

ihre Walkmans

die Lebensmittel wurden in blaue Tonnen umgeladen
die Lebensmittel wurden in blaue Tonnen umgeladen
oberhalb von Zangmu startete dieser Bus-Shuttle
oberhalb von Zangmu startete dieser Bus-Shuttle

 

 

...mit diesem 

Shuttle-Bus ging 

es weiter...

 

...bis zur

nächsten Strassen-

unterbrechung...

entlang der Kos-Schlucht hinauf auf eine Höhe von über 4.000 m

der Weg hinauf nach Nyalam
der Weg hinauf nach Nyalam

 

...dazwischen blieb

immer wieder Zeit -

für eine kleine

Wanderung...

 

...in meinem Kopfhörer war

die Musik der Rockgruppe 

"Dire Straits" um Mark

Knopfler zu hören - ich

glaubte fast abzuheben, 

in diesem Moment....

wilde Gesellen, die tibetischen Träger
wilde Gesellen, die tibetischen Träger
auch Frauen trugen schwere Lasten
auch Frauen trugen schwere Lasten

 

...Frauen trugen 

gleichschwere Lasten

wie die Männer...

 

...das Träger-Geschäft

war ihre einzigste

Einnahme-Quelle....

vier verschiedene Abstammungen waren im Grenzbereich zu erkennen
vier verschiedene Abstammungen waren im Grenzbereich zu erkennen
die Behausungen wurden immer einfacher
die Behausungen wurden immer einfacher

 

...die Behausungen 

wurden mit der Höhe

immer einfacher....

 

...eine gewaltige

Herausforderung für die 

kinderreichen Familien...

das kleine Mädchen übernahm bereits ganz selbstverständlich die Mutterrolle
das kleine Mädchen übernahm bereits ganz selbstverständlich die Mutterrolle
für die Kinder war das in Ordnung
für die Kinder war das in Ordnung

 

...für die Kinder war

die Hütte "Ihrer" Eltern,

jedoch das schönste 

Märchen-Schloss...

 

...da es Ihnen Schutz und

das Überleben sicherte...

 

die Paßstrasse querte steile Abhänge
die Paßstrasse querte steile Abhänge

 

...die Serpentinen

des Kodari-Highways

querten oft steilste 

Abhänge...

 

 ...in der Monsunzeit

kam es deshalb dort

immer wieder zu

gewaltigen Muren-und

Geröll-Abgängen....

 

 

 

 

 

die erste Passhöhe über 4.000 m war erreicht
die erste Passhöhe über 4.000 m war erreicht
Tiberterin in Nyalam
Tiberterin in Nyalam

 

...in Nyalam,

direkt an der 318...

 

...trafen wir die ersten

tibetische Nomaden...

 

ein Softdrunk für die Kinder
ein Softdrunk für die Kinder

 

...die Kinder

im Dorfladen

freuten sich über

den spendierten

Softdrunk....

 

...Touristen schienen

für sie noch etwas ganz

Besonderes zu sein...

sie brachte ihr wertvolles Dreirad schnell in Sicherheit
sie brachte ihr wertvolles Dreirad schnell in Sicherheit

die tibetische Hochebene war erreicht

erstes Zeltlager unter freiem Himmel
erstes Zeltlager unter freiem Himmel

 

...routiniert bauten die

Sherpas die grünen

Zweimann-Iglos

auf...

 

...danach das grössere

Gemeinschafts- und

Küchen-Zelt....

ein tibetischer Hirte mit seinem Sohn machte einen kurzen Besuch
ein tibetischer Hirte mit seinem Sohn machte einen kurzen Besuch

 

...der kleine Sohn

schmiegte sich fest an

seinen Vater...

 

...der für ihn "alles" war -

obwohl er vielleicht nicht

viel mehr besass, als die 

paar selbstgedrehten Schnüre....

 

 

 

 

 

die Akklmatisation-Phase begann

Bewegung zur Stärkung der Akklimatisation
Bewegung zur Stärkung der Akklimatisation

 

...wenn man in grössere Höhen kommt, entsteht

ein Sauerstoff-Defizit....

...das durch schnellere Atmung ausgeglichen

wird. Gleichzeitig mit der Atemfrequenz steigt

auch der Puls. Das ist auf Dauer natürlich nicht

wünschenwert, denn die Beschleunigung all

dieser Prozesse erhöhen den Energiebedarf des

Körpers...

...dieser, Adapation genannte Prozess, ist als akute Krisenreaktion zu verstehen. Muss der Körper diese Situation über eine längere Zeit aushalten, läuft quasi ein Notprogramm an das veranlasst, dass verstärkt rote Blut-körperchen gebildet werden, um die energieaufwendigere Situation zu beseitigen und den Zustand einer möglichst 

vollständigen Akklimatisation, für die jeweilige Höhe herzustellen.....

die eisgekrönten Berge des Himalaya
die eisgekrönten Berge des Himalaya

 

...die eisgepanzerten

Gipfel des Himalaya....

 

...wirkten wegen

wegen der grossen

Entfernung, kaum

mächtiger, als die

Schnee-Berge unserer

Alpen...

 

die Kodari-Schlamm-Piste
die Kodari-Schlamm-Piste
diese Kinder hielten jedes Fahrzeug auf - sie hofften etwas von dem zu bekommen, was wi reichlich hatten
diese Kinder hielten jedes Fahrzeug auf - sie hofften etwas von dem zu bekommen, was wi reichlich hatten
ein mächtiger Gletscher
ein mächtiger Gletscher

 

...die Landschaftsbilder

waren wild und urprünglich....

 

...die persönliche Wahr-

nehmung wurde zusätzlich

euphorisiert von den 

Auswirkungen der noch

ungewohnten Höhe....

 

 

amerikanische Biker auf dem Weg nach Kathamandu

Kinder stehen in der größten Einsamkeit einfach vor einem
Kinder stehen in der größten Einsamkeit einfach vor einem

 

...Mike, John, Mary und

Katrin - waren bereits seit 

4 Wochen in Tibet unter-

wegs....

 

...ihr gesamtes Gepäck,

die Verpflegung und den 

Trinkvorrat mußten sie

ohne fremde Hilfe allein,

über die hohen Pässe

bringen....ich war voller

Hochachtung...!

 

 

 

Karo-la-Pass 4.950 m
Karo-la-Pass 4.950 m

Land-Kaufhaus an der Strasse

hier bekam man was man brauchte
hier bekam man was man brauchte

 

...die gestaltete Fassade

und ein Rad mit Tasche

vor dem Eingang...

 

...das liess ein

ausreichendes Sortiment

erwarten.....

dazu auch noch ein kleines Schwätzchen, das gut tat
dazu auch noch ein kleines Schwätzchen, das gut tat
für die Kinder - Hort und Schule zugleich
für die Kinder - Hort und Schule zugleich

 

...in meiner Kindheit

war der Kramer eben-

falls Dorf-Mittelpunkt...

 

 

...auch wir wuchsen mit

den Gerüchen der damals

noch offenen Lebensmittel

auf, die es so schon lange 

nicht mehr gibt...

 

 

 

 

Überquerung des Tsangpo - später Brahmaputra

die unendlichen Weiten des tibetischen Hochlandes
die unendlichen Weiten des tibetischen Hochlandes

 

...der nach Osten gerichtete Oberlauf des Brahmaputra heisst in Tibet Tsangpo....

 

...er entspringt 130 km östlich des Gang-Rinpoche (Kailash), fliesst insgesamt

2067 km durch tibetisches Gebiet, parallel zur nördlichen Hauptlinie des

Himalaya. Der verästelt fliessende Tsangpo ist mit über 650 Strom-km und in mehr als 3.850 m Höhe, der höchstgelegene Schifffahrtsweg der Erde. Seine mittlere Wasserführung liegt in Lhasa bei 900m3/s und am Beginn der

grossen Schluchten bereits bei 2.000m3/s....

wir überquerten das verästelte Flußbett des Tsangpo
wir überquerten das verästelte Flußbett des Tsangpo
Alak - der tibetische Wunder-Fahrer
Alak - der tibetische Wunder-Fahrer

 

...Alak - unser tibetischer

Fahrer hatte immer alles

bestens im Griff...

 

...ca. 20 km vor Lhasa mußte er noch einen

geplatzten Hinterreifen mit

einer Kaltschweiss-Paste

notdürftig reparieren...

 

Lhasa - die Hauptstadt Tibets erreichten wir am späten Nachmittag
Lhasa - die Hauptstadt Tibets erreichten wir am späten Nachmittag

erste Besichtigung in Lhasa - das Kloster Sera

ein alte Wandbemalung im Kloster Sera
ein alte Wandbemalung im Kloster Sera

 

...am Tag unserer Ankunft...

 

...fanden in Lhasa

Demonstrationen statt....

...die Polizei-Station stand

in Flammen....

...Mönche des Klosters

Sera machte man dafür 

verantwortlich...

 

 

 

freundliche Novizen im Kloster Sera
freundliche Novizen im Kloster Sera

 

...Sera bedeutet "Wildrose oder Hagebutte"...

 

...das Kloster Sera, drei Kilometer nördich von

Lhasa gelegen, gehört zu

den drei grossen Klöstern

des Gelug-Ordens....

 

sie führten uns zu den Verhören der Mönche vom Kloster Sera
sie führten uns zu den Verhören der Mönche vom Kloster Sera
Eingang mit alter Holzverzierung
Eingang mit alter Holzverzierung

 

...trotz der

brisanten politischen

Lage, waren die jungen

Novizen freundlich

und locker....

 

...völlig unbekümmert

führten sie uns in die

Räume, in denen die

chinesische Polizei,

gerade ältere Mönche

verhörte....

 

 

 

der ehrwürdiger Lehrer mit seinem Schüler
der ehrwürdiger Lehrer mit seinem Schüler

auf dem Pilgerpfad des Klosters - Gebetsmühlen und Manisteine

...zentral auf den Felsen gemalt war das Mantra

Om Mani Padme Hum

 

...om, die erste Silbe, 

besteht aus zwei Buch-

staben, sie symbolisieren

den reinen Körper, die reine Rede und das reine Bewußtsein eines Buddha....

...mani - heißt Juwel, und bedeutet in diesem Zusammenhang, die uneigennützige Intention nach Erleuchtung, die heilende Hinwendung und die unendliche Liebe...

...Padme - heißt Lotus und symbolisiert die Weisheit, die gerade wie eine Lotusblüte, aus dem Schlamm emporwächst, ohne dass ihre Schönheit darunter leidet....

...hum steht für Unteilbarkeit und Unveränderliches, das nicht gestört werden kann... 

die nächsten Pilgerstationen bereits im Blickfeld
die nächsten Pilgerstationen bereits im Blickfeld
würdiger Familien-Patriarch
würdiger Familien-Patriarch

 

...weite Pilger-Fahrten...

sind für tibetische

Buddhisten ein wichtiger

Bestandteil Ihrer

Glaubenskultur...

 

...besonders konzentriert

war dies rundum Lhasa zu

beabachten - da sich hier  

die heiligsten Stätten 

Tibets befanden.....

einfache Menschen mit grosser Würde
einfache Menschen mit grosser Würde

der Potala-Palast des Dalai Lama - das Ziel aller Pilger

die Stufen hinauf zum Potala
die Stufen hinauf zum Potala

 

...die Pilger-Familien  

waren oft monatelang

zu Fuß unterwegs...

 

...viele heilige Ziele

standen den Pilgern zur 

Auswahl....

...nahezu jedes land-

schaftliche Denkmal, 

wie Seen, Berge und

Höhlen, haben im 

tibetischen Buddhismus eine Bedeutung...

...dazu kommen die vielen Klöster, Tempel und Paläste, die neben einem religiösen, auch einen unschätzbaren historischen Kultur-Wert darstellen...

die hölzerne Stiege hinauf ins Obergeschoss des Potala
die hölzerne Stiege hinauf ins Obergeschoss des Potala
erschöpft und glücklich zugleich
erschöpft und glücklich zugleich

 

...Ziel der Pilger ist die

Hoffnung auf Glück,

...auf eine bessere

Wiedergeburt oder

einer persönlichen  

Heilung...

 

...ausdrücken wollen

die Pilger aber auch 

ihre tiefe Verehrung - 

gegenüber der allmäch-

tigen Schöpfung...

 

der Potala-Palast UNESCO-Weltkulturerbe seit 1994
der Potala-Palast UNESCO-Weltkulturerbe seit 1994

...endlich im Potala-Palast angekommen...

13 Stockwerke ist der Potala-Palast hoch.

999 Zimmer soll er umfassen. Die obersten

Stockwerke dienten einst dem Dalai Lama als Privat-Gemächer, daneben gibt es viele Gebets- und Meditationsräume....

...die unteren Stockwerke dienten als Grabstätte

früherer Dalai-Lamas. Hier ist besonders das Grab des 5. Dalai Lama zu erwähnen. Auf einer Höhe von 17,40 und über 3 Stockwerke verteilt wurden hier ganze 3.700 kg Gold verarbeitet...ein unbeschreiblicher Eindruck...!

...im Gegensatz zu vielen anderen Klöstern und Tempelanlagen in Tibet, wurde der Potala-Palast während der chinesischen Kultur-Revolution kaum beschädigt....

...1994 erhob die UNESCO - das "historische Ensemble des Potala-Palastes" zum Weltkulturerbe... 

man will den Dingen ganz nah sein....
man will den Dingen ganz nah sein....

 

 

...der Gang durch

den Potala-Palast...

 

...für die Pilger,

der Besuch eines

Heiligtums....

 

alle streben zur wundervoll ausgestatteten Maitreya Kapelle
alle streben zur wundervoll ausgestatteten Maitreya Kapelle
Blick hinunter in den Potala-Hof
Blick hinunter in den Potala-Hof

 

...der Hauptteil des

Potala-Palastes

wird bestimmt vom

weissen Palast

(Potrange Karpo)...

 

...in dessen Mittelpunkt

sich der rote Palast

(Potrang Marpo) 

befindet...

ein freundliche Pilgerin mit grosse Ausstrahlung
ein freundliche Pilgerin mit grosse Ausstrahlung
alle sind demütig und aufmerksam  unterwegs
alle sind demütig und aufmerksam unterwegs
unzählige Schreine begegnen den Pilgern
unzählige Schreine begegnen den Pilgern

 

...die Pilger schienen

direkt mit den Heiligen

zu sprechen...

 

...die Kinder wurden

von der Andacht Ihrer

Eltern mitgenommen...

ein junge Pilger-Familie
ein junge Pilger-Familie
im Dachgeschoss des Potala
im Dachgeschoss des Potala

 

...im priviligierten

Bereich des obersten

Dachgeschosses...

 

...reinigte ein alter Mönch

mit grosser Hingabe,

den roten Stein-Boden.....

dieser Pilger genoss offenbar die besondere Stimmung des Potala
dieser Pilger genoss offenbar die besondere Stimmung des Potala

 

...ein nachdenklicher

tibetischer Pilger...

 

...gekleidet mit dem

typischen, fellbesetzten

Pilger-Umhang, genoss

die prachtvolle Aussicht

auf Lhasa....

Eingang zu den Gemächern des Dalai Lama
Eingang zu den Gemächern des Dalai Lama
17,4o m hoch ist dieser aussergewöhnliche Andachts-Raum
17,4o m hoch ist dieser aussergewöhnliche Andachts-Raum

 

 

 

...die Maitreya Kapelle...

 

...nahm mit ihrer grossen

Zahl wundervoll verzierter

Skulpturen... 

...eine herausragende 

Stellung unter den vielen

Sakralräumen des Potala

ein...

überall entzündete man Opfer-Kerzen
überall entzündete man Opfer-Kerzen

auf dem Weg zum 10 km entfernten Kloster Drepung

diese Familie kam aus Zaskar - von Lhasa 2.500 km entfernt
diese Familie kam aus Zaskar - von Lhasa 2.500 km entfernt

 

...aus allen Landteilen

kamen die Pilger

nach Lhasa...

 

...an der unterschiedlichen

Kleidung (Tracht oder

Kopfbedeckung) war 

ihre Herkunft leicht zu

erkennen...

 

die Tibeter - wunderschöne Menschen
die Tibeter - wunderschöne Menschen
junge Pilger-Frauen mit modischem Pilgermantel
junge Pilger-Frauen mit modischem Pilgermantel

 

...auffällig - die bunt

gesäumten Pilgermäntel

dieser Frauen...

 

...auch der kleine Sohn,

mit der kecken, blauen

Schirmmütze war ein

Hinweis dafür, das

man auch in Tibet,

das Schöne schätzt....

in der Kultur-Revolution wurde das Kloster Drepung stark verwüstet

Eingang zum Kloster Drepung
Eingang zum Kloster Drepung

 

...Drepung wurde 1416

von einem Schüler 

Tsongkhapa 

gegründet....

 

...als ehemalige Residenz

des Dalai-Lama, spielten

die Äbte von Drepung

stets eine wichtige Rolle

in der Politik Tibets...

ein wieder aufgebautes Gebäude vor den zerstörten Ruinen
ein wieder aufgebautes Gebäude vor den zerstörten Ruinen
Blick nach Süden ins Kishu-Tal hinaus
Blick nach Süden ins Kishu-Tal hinaus

 

...Drepung war eines

der drei grossen "Staatsklöster"

des früheren Tibets....

 

...Mitte der 80iger lebten hier nur noch 20 Mönche -

2005 waren es schon wieder weit über 600 .... 

gut zu sehen waren noch die Wunden der Zerstörung
gut zu sehen waren noch die Wunden der Zerstörung

am Koras von Drepung - Begegnung mit einem Lama und einem Pilger

über dem Kloster - meditative Stille
über dem Kloster - meditative Stille

 

...hoch über dem

Kloster Drepung, 

der Pilgerweg (Koras) 

in fast mystischer

Umgebung...

 

...geschmückt mit vielen

bunt gemalten Mantras.... 

ein Lama umwandert den Koras von Drepung
ein Lama umwandert den Koras von Drepung
Om Mani Padme Hum
Om Mani Padme Hum

 

Om Mani Padme Hum...

 

übersetzt:

"Heil dem menschlichen

Überselbst"...

ein einfacher Pilger würde einen Lama nie ansprechen
ein einfacher Pilger würde einen Lama nie ansprechen

 

...dort stellte ich

einen einfachen Pilger

neben einen priviligier-

ten Lama....

 

...es war nicht ganz

leicht, sie gemeinsam

zu fotografieren....

 

Klarheit und Weisheit war in diese Gesichtszüge eingeformt
Klarheit und Weisheit war in diese Gesichtszüge eingeformt

...dieser Lama auf dem Koras von Drepung - erinnerte mich an das Buch:

"das dritte Auge" von Lobsang Rampa...

...es beschreibt die Geschichte von Tuesday Lobsang Rampa, der Anfang

des 20. Jhd. in eine höher gestellte Familie Tibets hinein geboren wurde....

...zu jener Zeit war Tibet für den Rest der Welt noch "unerreichbar", es galt als das letzte spirituelle Zentrum der Welt...

...am siebten Geburtstag von Lobsang, wurde vom ältestesten Wahrsager Tibets,

die astrologische Deutung seines Geburtshoroskops vorgelegt....

...es bestimmte, dass Lobsang in das Chakpori Kloster eintreten - und nicht das Familien-Erbe übernehmen sollte...

...der weitere Lebensweg des heranwachsenden Lobsang, wurde durch das 1956 erschienende Buch: "das dritte Auge" weltweit bekannt....

...gleichgültig ob es wahr - oder nur erfunden ist, die Geschichte beschreibt in

wundervoller Weise das Leben und die Rituale des früheren Tibets...

...unbedingt den Menschen zu empfehlen, die glauben, dass die Macht

des materiellen Besitzes, nicht das einzige Ziel des Lebens sein kann...

...gebrauchte Exemplare von: "das dritte Auge" werden derzeit bei Amazon  

angeboten....

in den Kloster-Ruinen von Drepung

in den Ruinen leben Mönche mit ihren Familien
in den Ruinen leben Mönche mit ihren Familien

 

...in den Ruinen 

des Klosters wohnten

einzelne Mönche....

 

...scheu schauten sie

zu mir herüber...

ein skeptischer, aber fester Blick
ein skeptischer, aber fester Blick
hier wurden viele tausend Mönche unterrichtet
hier wurden viele tausend Mönche unterrichtet

 

...bis 1959 lebten in der Klosterstadt Drepung über 10.000 Mönche...

 

...es war das grösste Kloster Tibets und besass 186 Landgüter,

verfügte über  20.000 Leibeigene, 300 Weide-Gebiete und 16.000 Hirten....

tief beeindruckt - wanderte ich ins 10 km entfernte Lhasa zurück

mein Weg führte durch einen Steinbruch
mein Weg führte durch einen Steinbruch
Frauen und Männer luden Steine
Frauen und Männer luden Steine

 

...Frauen und Männer mußten schwerste

Steinblöcke...

 

...ohne Hilfsmittel,

auf die Ladefläche eines LKW´s hieven....

die Aufsicht hatte ein Chinese
die Aufsicht hatte ein Chinese

 

...ein chinesischer

Vorarbeiter

 

... anonymisiert

durch eine dunkle

Sonnenbrille,

gab das Kommando...

grosse Steinblöcke wurden von Hand gebrochen
grosse Steinblöcke wurden von Hand gebrochen
die Kinder begleiteten mich ein Stück
die Kinder begleiteten mich ein Stück

 

...noch weit entfernt, 

der Potala-Palast...

 

...der wie ein Juwel - 

auf dem roten Berg -

zu thronen schien...

zwei freundliche Kampas
zwei freundliche Kampas

 

...diese beiden Kampas

wurden meine Freunde...

 

...Namir (mitte) bot mir

sogar sein Fahrrad an.

setzte sich aber auf den

Gepäckträger und liess

mich treten...

 

...als ein chinesischer

LKW heranbrauste sprang

Naimr ab und verschwand

eilig im nahen Gebüsch,

da es den Tibetern verboten war, Kontakt zu Ausländern bzw. zu Touristen aufzunehmen....

...die Strafe war empfindlich, das gerade im Steinbruch erlebte, war hierfür eine anschauliches Beispiel.... 

stolz und selbstbewußt ihr Blick
stolz und selbstbewußt ihr Blick
der Potala-Palast kam immer näher
der Potala-Palast kam immer näher

Besichtigung von Lhasa - erster Radl-Versuch in der Höhe von Tibet

die von Peter Aufschnaiter gebaute Brücke über den Kishu
die von Peter Aufschnaiter gebaute Brücke über den Kishu

 

...in der Nacht

erreichte uns im

Lhasa-Hotel die 

Nachricht vom 

Börsen-Crash 1987....

 

...dazu die nächtliche

Ausgangssperre in 

Lhasa...

 

...das Hotel war voll

von Gerüchten....

 

die mächtige Südfassade des Potala
die mächtige Südfassade des Potala
noch kaum Verkehr in Lhasa
noch kaum Verkehr in Lhasa

 

...beschaulich am

nächsten Morgen

der Verkehr in Lhasa....

 

...nur wenige Autos

waren zu sehen...

ein Junge am Barkhor
ein Junge am Barkhor
Losverkäufer gibt es auf der ganzen Welt
Losverkäufer gibt es auf der ganzen Welt

 

...der Barkhor,

ein etwa 800 m langer

Gebetsweg, rund um

das Kloster Jokhang...

 

...mit handpolierten

Platten gepflastert und

von alten tibetischen

Häusern umgeben....

arm, aber immer freundlich
arm, aber immer freundlich
typische tibetische Erker-Fenster aus Holz
typische tibetische Erker-Fenster aus Holz

 

...viele Pilger liefen und

laufen heute noch barfuß

im Uhrzeigersinn diesen 

Pilgerweg entlang.... 

 

...der sich so - ganz

automatisch zum Handels-

Zentrum der Stadt -

früher von ganz Tibet -

entwickelte...

mitten im Zentrum von Lhasa
mitten im Zentrum von Lhasa
auch sie versuchten Lose zu verkaufen
auch sie versuchten Lose zu verkaufen

 

...die beiden Losverkäufer

hofften auf ein gutes

Geschäft....

 

...Illusionen lassen sich 

auf der ganzen Welt

gut anbieten....

 

bei ihm kaufte ich einen original tibetischen Filzhut, den mich noch heute auf meinen Reisen begleitet
bei ihm kaufte ich einen original tibetischen Filzhut, den mich noch heute auf meinen Reisen begleitet
ein tibetische Gemüsehändlerin
ein tibetische Gemüsehändlerin

 

...Ihr Angebot war

spärlich aber ehrlich...

 

...so schien es wenigstens...

sie zählte gerade ihre geringen Einnahmen
sie zählte gerade ihre geringen Einnahmen

 

...ihr Geschäft war 

erfolgreicher....

 

...mit grossem Stolz

zählte sie Ihre Einnahmen....

 

ein grosses Angebot an alten tibetischen Silberarbeiten
ein grosses Angebot an alten tibetischen Silberarbeiten
von ihr erwarb ich zwei reichverzierte silberne Gürtel-Schnallen
von ihr erwarb ich zwei reichverzierte silberne Gürtel-Schnallen

 

...alte tibetische

Silberschmuck-Stücke 

sind geprägt von ihrer

religiösen Funktion....

 

...von dieser freundlichen

Tibeterin erwarb ich zwei

alte silberne Gürtel-

Anhänger, besetzt mit

grossen Türkissteinen....

wieder auf dem Rad - kleine Tour rundum den Potala

das radeln war wieder möglich
das radeln war wieder möglich

 

...die Akklimatisation,

die sog. Adaption war

abgeschlossen....

 

 

...die Körperleistung fühlte sich wieder normal an.

 

 

die Tour rundum den Potala aus jedem Blickwinkel faszinierend
die Tour rundum den Potala aus jedem Blickwinkel faszinierend
die Nordseite des Potala
die Nordseite des Potala

 

...auf einer kleinen Rad-

Tour rund um das

Ensemble des Potalas...

 

...erfuhr ich nochmals aus

allen Perspektiven, die

unvergleichliche

Ausstrahlung dieses

einmaligen

"Welt-Ortes"....

die selten fotografierte Nordost-Seite des Potalas - umrahmt von einem kleinen See
die selten fotografierte Nordost-Seite des Potalas - umrahmt von einem kleinen See
die Ostseite des Potala im Gegenlicht der untergehenden Sonne
die Ostseite des Potala im Gegenlicht der untergehenden Sonne

 

...ein würdiges

Abschiedsbild vom

Potala-Palast....

 

...am nächsten Morgen

startete die 1.200 km

lange Bike Tour über

die höchsten Himalaya-

Pässe - bis 5.220 m...

...der Besuch des Potalas in Lhasa und der alten Klöster Sera und Trepung

sowie die Begegnungen mit einfachen Pilgern, Strassen-Händlern

und priviligierten Mönchen und Novizen, war schon ein ganz besonderes

Erlebnis...

 

...Bilder der 1.200 km langen Bike-Tour von Lhasa nach Kathmandu,

über die 5.000 m hohen Himalaya-Pässe, entlang der unendlichen, tibetischen

Hochebene, findest Du im > Teil 3: HIMALAYA BIKETOUR< ...

viel Spass dabei...