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Claus Unterbuchberger

Australien - eine 50.000 km Tour ans Ende der Welt

36. >radeln-weltweit< Tour: AUSTRALIEN - MÄRZ 2015

im Red Territory - am Uluru (Ayers Rock)
im Red Territory - am Uluru (Ayers Rock)

 

...noch vor 100 Jahren benötigte

ein 2-Mast Segler 4 !/2 Monate um

von Europa - um das Kap Horn -

nach Australien zu segeln...

...heute fliegen die Groß-Jets, die fast 20.000 km lange Distanz, in weniger als 24 Stunden! Die Veränderungen die sich

dadurch, besonders in den letzten Jahren ergaben, sind gewaltig....

...das bisher abgelegene Australien wurde zwischenzeitlich zu einem bedeutendem Touristen-Ziel, besonders wohlhabenden Senioren sind hier zahlreich

vertreten. In Sydney, einer der schönsten Städte der Welt, gibt es 483 Hotels - super-modern ausgestattet, mit bestem Service. Fast immer sind sie ausgebucht,

an den Wochenden sogar zu 30 % höheren Preisen!

Die Besichtigung der touristischen Highlights ist gut organisiert. Sogar beim Climing (Überschreitung) der historischen Harbour-Bridge sind unternehmungslustige Senioren mit dabei....

...von dem 3.500 km langen Flug zu den Ayers Rock (Uluru) sollte man sich als Australien-Besucher nicht abschrecken lassen, denn auf der anstrengenden Rückfahrt, ganz gleich ob mit dem legendären "Ghan-Express" oder mit dem

Überland-Bus, ist die Unendlichkeit des "Out-Backs" erst richtig zu erkennen und zu spüren....

 

beinah hätte ich mein Zelt am Airport aufbauen müssen

Anna und Andreas - warteten auf ihren Heim-Flug nach Deutschland
Anna und Andreas - warteten auf ihren Heim-Flug nach Deutschland

 

...Sydney ist an

Wochenenden fast

immer ausgebucht...

...Andreas bemühte

sich vergebens - online

für mich eine Hotel-

Reservierung zu platzieren...

 

hier fühlte ich mich wohl
hier fühlte ich mich wohl

 

...ein in der Ankunftshalle

des Airports wartendes

Hotel-Shuttle, war meine

Rettung...

...es nahm mich mit zum "Rockford-Hotel", dort wurde gerade ein

Zimmer frei...

Darling Harbour to the Rocks

Darling Harbour - ein beliebter Treffpunkt
Darling Harbour - ein beliebter Treffpunkt

 

...vom Hotel aus

radelte ich am nächsten Morgen

zur Cockle Bay...

...auf rot gepflasterten Ufer-Promenaden ging es dann weiter zu den Lagerhäusern an der Walsh Bay....

die angrenzenden Glasfassaden schufen interessante Perspektiven
die angrenzenden Glasfassaden schufen interessante Perspektiven

die berühmte Harbour-Bridge im Blickfeld

Sandra - im Hintergrund die berühmte Harbour-Bridge
Sandra - im Hintergrund die berühmte Harbour-Bridge

 

...Sandra wollte unbedingt photo-graphiert werden...

...sie bereitete gerade

im Harbour-Brücken-Pavillion, eine bunte Kinder-Party vor...


 

die Harbour-Bridge zu ersteigen war mein Final-Ziel
die Harbour-Bridge zu ersteigen war mein Final-Ziel

 

...die Harbour-Bridge

zu erklimmen, der Traum vieler Sydney-

Besucher....

...ich plante dies

zum Abschluss meiner

Reise...

die Oper - ein Meisterwerk des dänischen Architekten Joern Utzon

wunderbarer Blick hinüber zur Opera
wunderbarer Blick hinüber zur Opera
zu gern hätte ich diese Oper gehört und gesehen
zu gern hätte ich diese Oper gehört und gesehen

 

...23. März 2015 -

Erstaufführung der

Oper AIDA -

von Guiseppe Verdi....

...mit internationaler

Besetzung - leider war diese Vorstellung schon

für mehrere Wochen ausverkauft.


wie mächtige Hauben wirken die Elemente aus der Entfernung
wie mächtige Hauben wirken die Elemente aus der Entfernung
Schönheit in Konkurrenz mit stupider Effektivität
Schönheit in Konkurrenz mit stupider Effektivität

 

...ein Stilvergleich der

für sich spricht....

...im Vordergrund ein aus

den Fugen geratenes

Kreuzfahrschiff....

...dahinter ein Jahrhundert

Bau-Kunstwerk aus den

vergangenen 60-iger

Jahren....

die Aborigines - mit Klang und Farbe präsent

die Natur - immer wiederkehrendes Motiv
die Natur - immer wiederkehrendes Motiv

 

...die bunt getupften

Bilder der Aborigines haben meist Kleintiere der heissen und trockenen Out-Back

zum Motiv...

...auch die Bumerangs

verzierte man mit Ornamenten aus der Natur...

Posierungen mit Touristen, begleitet von dunklen Hörner-Klängen
Posierungen mit Touristen, begleitet von dunklen Hörner-Klängen
die knochigen Wurzeln fast wie Zehen von Riesen-Dinos
die knochigen Wurzeln fast wie Zehen von Riesen-Dinos

the Rocks - das Zentrum von Sydney

historische Lagerhäuser in the Rocks
historische Lagerhäuser in the Rocks
photographiert wird in allen Lagen für facebool etc.
photographiert wird in allen Lagen für facebool etc.

 

...pausenlos waren

die Photo-Handy´s

der Touristen im Einsatz...

...jeder versuchte das ultimative Photo von sich

und seinen Freunden zu

schiessen...

darling Harbour im schönsten Spät-Nachmittag-Licht
darling Harbour im schönsten Spät-Nachmittag-Licht

Flight to the Northern Territory 3.500 km

zum erstenmal mußte mein Bike in eine Box
zum erstenmal mußte mein Bike in eine Box

 

...zum erstenmal mußte

ich mein Bike in eine Transport-Kiste verpacken...

...nach anfänglichen Schwierigkeiten gelang

das ganz gut...

herrliche Bilder auf das unendlich weite Australien
herrliche Bilder auf das unendlich weite Australien

 

...der Blick nach unten -

zeigte die weite, braune Outback...

...ohne Spuren von menschlichen Eingriffen...

...nur vom Stuart-Highway

durchzogen...

 

nur wenige Strassen führen durch das braune Outback
nur wenige Strassen führen durch das braune Outback

Alice Springs - umgeben von rotem Wüstensand

Alice Springs - inmitten in Australien - 30.000 Menschen leben hier
Alice Springs - inmitten in Australien - 30.000 Menschen leben hier

 

...Alice Springs -

knapp 30.000 Einw. -

die Hauptsiedlung des

Northern Territory....

...keine australische

Stadt liegt zentraler und

isolierter im Outback...

...nach Darwin in Richtung Norden waren

es 1.500 km und nach

St. Augusta in Richtung Süden 1.230 km....

ein trockendes Flusstal im Abendlicht
ein trockendes Flusstal im Abendlicht

 

...bevor die weissen

Siedler kamen lebten hier die Arrente- Aborigines....

...1862 durchquerte

McDouall Stuart als

erster Europäer, das

"Red Center" von

Nord nach Süd -

Distanz ca. 3.000 km....

soweit ist die Welt von Alice Springs entfernt
soweit ist die Welt von Alice Springs entfernt


Erinnerung an "friedensstiftende Aktionen" - die immer Kriege waren

schade dass es keine Monumente für den Frieden gibt
schade dass es keine Monumente für den Frieden gibt



...Australien stand

stets auf der Seite der anglo-amerianischen Allianz...

...die vorgab weltweit

für friedensstiftende Maßnahmen zu kämpfen...

...immer waren diese

strategisch berechnete Kriegseinsätze z.B.Malaysia-Vietnam- Irak-Afghanistan uvm...

nach einem kernigen Aufstieg war eine grandiose Aussicht der Lohn
nach einem kernigen Aufstieg war eine grandiose Aussicht der Lohn
die Abendstimmung ist überall gleich schön
die Abendstimmung ist überall gleich schön



...Abendstimmung

in der Outback...

...die tiefstehende

Sonne zauberte für

wenige Minuten ein 

spektakuläres Spotlight

in die sonst so

triste outback...

ein Überbleibsel aus der frühen Pionierzeit

vor 50 Jahren war das noch ein modernes Gefährt
vor 50 Jahren war das noch ein modernes Gefährt
das Kurbelloch zum anlassen hatte auch noch mein alter MG (58)
das Kurbelloch zum anlassen hatte auch noch mein alter MG (58)



...bis 1970 wurde

in Alice Springs

ausschließlich Viehwirt-

schaft, Kamelfarmen und

Bergbau betrieben...

...erst danach setzte der internationale Tourismus ein. Alice-Springs wurde über Nacht zum Organi-sations-Zentrum des "Red-Centers".....

die Aborigines - Gäste in ihrem eigenen Land

es ist nicht ihre Welt in der sie da leben
es ist nicht ihre Welt in der sie da leben

 

...60.000 Jahre lang

lebten die austra-

lischen Ureinwohner ihre Kultur....

...abgeschottet von der

Aussenwelt lebten sie

bis ins 19. Jahrhundert

als steinzeitliche Jäger

und Sammler....


traditionell sind sie in Clans (Gruppen) unterwegs
traditionell sind sie in Clans (Gruppen) unterwegs

 

...von den Neuan- kömmlingen meist aus

Europa wurden sie

gejagt und brutal abgeschlachtet...

...ihr Land wurde geraubt,

ihre Traditionen mißachtet.

...kurzzeitig sah es so

aus, als ob Ihnen das Aussterben drohte...


die Aborigines-Frauen sind weitaus selbstbewußter als die Männer
die Aborigines-Frauen sind weitaus selbstbewußter als die Männer
die Frauen waren nicht sehr geschmackvoll gekleidet
die Frauen waren nicht sehr geschmackvoll gekleidet


...zu Zeiten ihrer grössten

Bevölkerungsdichte gab

es 900.000 Aborgines...

...isoliert vom Rest der

Welt verharrten sie jahr-

tausendelang in der

Steinzeit...

...Sie entwickelten keine

Schrift, betrieben keinen

Ackerbau, Pfeil und

Bogen waren ihnen genauso fremd wie Werkzeuge aus Metall....

alle haben immer eine gewisse Skepsis im Blick
alle haben immer eine gewisse Skepsis im Blick
ein Paar das auf den Bus wartete
ein Paar das auf den Bus wartete

 

...nicht den Menschen gehört das Land und

die Natur -

...es ist genau andersherum -

...davon sind die Abori-gines überzeugt,

die auch heute noch eine spirituelle Verbindung zur

Natur haben....

die Männer wirkten passiv und demotiviert
die Männer wirkten passiv und demotiviert

 

...sie lebten in Clans

von 25 bis 50 Menschen... ...ihre jahrtausendalten Stammesgebieten durchstreiften sie als

Jäger und Sammler...

...Privateigentum existierte

nicht...

 

die Kunst der Aborigines - klar und authentisch

jeder Farbstrich muß sitzen - eine Meditation mit Farben
jeder Farbstrich muß sitzen - eine Meditation mit Farben


...Mythen, Träume  und

Erdverbundenheit -

prägt die Kunst der Aborigines....

...seit der Ankunft der

Europäer hat sich vieles

verändert. Heilige Stätten

dienen nicht mehr der

Ritualpflege, sondern

sind längst Teil eines gut organisierten Tourismus geworden

konzentriert und ausdauernd arbeiten die Frauen an ihren Bilder
konzentriert und ausdauernd arbeiten die Frauen an ihren Bilder
ihre Bild erzählte eine lange Familiengeschichte
ihre Bild erzählte eine lange Familiengeschichte
die Bewegung der Farben kennzeichnet die Kunst der Aborigines
die Bewegung der Farben kennzeichnet die Kunst der Aborigines

 

...die Kunst der Aborigines ist das

einzig Authentische

in Australien...

...aus diesem Grund wurde

es von den weissen Australier "wiederentdeckt" -

...bis 1967 wurde das Leben und Fühlen der Aborigines von den

Neuankömmlingen kaum beachtetet...

 

Red-Center - das Land der Aborigines - Uluru - Ayers Rock

manchmal kamen auch schwere Laster entgegen
manchmal kamen auch schwere Laster entgegen

 

...nur selten kam ein

Schwerlaster mit breiter oder sehr langer Ladung entgegen...

...eine wohltuende Unterbrechung in der

stupiden Eintönigkeit

der ultra-heissen Outback....

 

bis 10 km konnte man in die schnurgerade Strasse hineinaschauen
bis 10 km konnte man in die schnurgerade Strasse hineinaschauen
braunes Steppenland soweit das Auge reicht
braunes Steppenland soweit das Auge reicht

 

...riesige Viehherden bevölkern das Land der Aborigines...

...für die Nomaden-

Kultur der Aborigines

ist da kein Platz mehr....

 

das Red-Center - Grenzmonument
das Red-Center - Grenzmonument
ein Aborigines der sich gern photographieren liess
ein Aborigines der sich gern photographieren liess
endlos sieht man in die Strassen hinein
endlos sieht man in die Strassen hinein

 

...20 km sah man

in die schnurgerade Strasse "hinein"...

....die Welt in der

Qutback erschien

endlos....


mein Zelt war für mich ein 1.Class Hotel, auch wenn die Dusche fehlte
mein Zelt war für mich ein 1.Class Hotel, auch wenn die Dusche fehlte

 

...nach den Strapazen

des Tages bot mein

kleines Zelt ...

...Schatten und

Schutz vor allem

Unangenehmen...

z.B. Schlangen, Spinnen uva....

Start in dunkler Nacht - um 4:00 früh - Tour zum Uluru - Ayers Rock

ein früher Angriff wegen der stupiden Temperaturen bis 45 Grad
ein früher Angriff wegen der stupiden Temperaturen bis 45 Grad

 

...um 4:00 Uhr -

im schwachen Schein

meiner Taschenlampe

startete ich in Richtung Uluru (Ayers Rock)....

...nach zwei Stunden

begann sich der blau- schwarze Nacht-Him-

mel rot zu färben...

...die Silhouette des hei- ligen Uluru wurde am Horizont sichtbar..


 

noch 1 km bis zur freien Sicht auf den Uluru
noch 1 km bis zur freien Sicht auf den Uluru

 

...der Uluru ist

fest in der Kultur der

Aborigines verwurzelt...

...seit 20.000 Jahren lebt

dort der Stamm Anangu...

...in der Traumzeit war

der Uluru Heimat der

mystischen Regenbogen-

schlange, der wichtigsten

Schöpfungsgestalt der

Aborigines...

 

die Sonne färbte den Himmel bereits in ein zartes rot
die Sonne färbte den Himmel bereits in ein zartes rot

 

...die Aborigines leben in

einer  Traumwelt die 

Ihnen Ihre Ahnen münd-

lich überlieferten...

...in die spirituelle Energie

der Schöpfungszeit können sie sich immer noch hinein-

versetzen. Alle Dinge,

die in der Welt sind und

geschehen, sind für sie

Teil dieser universalen Traumwelt....

der einzige Baum weit und breit diente mir als Vordergrund
der einzige Baum weit und breit diente mir als Vordergrund
sie hatten keine Häuser und keine Waffen - lebten so 60.000 Jahre bis zum eintreffen der Europäer
sie hatten keine Häuser und keine Waffen - lebten so 60.000 Jahre bis zum eintreffen der Europäer
historisches Bild eines Aborigines, mit kunstvoller Körperbemalung
historisches Bild eines Aborigines, mit kunstvoller Körperbemalung
M. Chrusch kämpfte leidenschaftlich für die Gleichberechtigung
M. Chrusch kämpfte leidenschaftlich für die Gleichberechtigung

 

...erst in den 60-igern des

vergangenen Jahrhunderts

entstanden die ersten

Bürgerrechts-Bewegungen,

die sich für die Rechte der Ureinwohner einsetzten...

...in einem spektakulären

als "Freedom Ride" bezeichneten Werbefeld-

zug, machte 1965 der

aboriginal Politiker Charles

Perlons zusammen mit einer Gruppe weisser Studenten auf die eklatante

Rassendiskriminierung in Australien aufmerksam - weckte dadurch Symphathie und

Verständnis für die präkäre Situation der australischen Ureinwwohner....

...in dem 1967 abgehaltenen Referendum stimmten 90,8 % der Wahlberechtigten für eine Gleichberechtigung von Schwarz und Weiss...das traurigste Kapitel der australischen Geschichte schien damit beendet zu sein...

die aktuelle Wirklichkeit blieb diesbezüglich jedoch voller Widersprüche....

...in anderen Teilen der Welt bauten die Menschen als Zeichen ihrer kulturellen Entwicklung, Kirchen, Tempel und Moscheen - nicht in Australien....

...die Aborigines unterwarfen sich und verehrten einzig die Natur. Ihr bekanntestes Heiligtum stellt der mächtige Monolith Uluru (Ayers Rock) inmitten des riesigen

australischen Kontinents dar....

...die Ureinwohner Australiens glauben an keinen Gott, kennen weder Himmel noch

Hölle. Dennoch sind Sie tief gläubig...

...nach Vorstellung der Aborigines wurde ihr Land von Ahnen- und Schöpferwesen geschaffen, die einst über die Urmasse der Welt schwebten und ihr die Gestalt in Form von Bergen, Flüssen, Tälern und Seen gaben...

...sie schufen alles Leben. Ob Tier. Pflanze oder Mensch....jedes erhielt seinen Sinn

und seine Aufgabe und dadurch seine Bedeutung im universellen Ganzen...

...so begegenet der Aborigines bis heute allem Erschaffenen mit tiefen Respekt...

das machte ihn automatisch zum Verlierer, in einer überwiegend materiell orientierten Welt....

dieses Schild - archaisch, voll magischer Ausstrahlung
dieses Schild - archaisch, voll magischer Ausstrahlung

 

...keine Schrift, keine Waffen, keine Häuser,

kein Besitz....

...eine Lebensform

die 60.000 Jahre lang

funktionierte....

eines der Natur-Weltwunder dieser Erde - ein grosses Glück durchströmte mich
eines der Natur-Weltwunder dieser Erde - ein grosses Glück durchströmte mich
ein gewaltiges Panorama in der Mitte von Australien
ein gewaltiges Panorama in der Mitte von Australien



...die Geschichte

der Aborgines ist

für den modernen

Menschen kaum zu fassen....

...den roten Monolith

Uluru begreifen aber auch

westliche Besucher als

einen heiligen Ort...

Adelaide - South Australia

...im Großraum von Adelaide leben etwa 1,3 Mio Einwohner. Adelaide ist die 5. größte Stadt Australiens. Durch sein charismatisches Flair und seiner aussergewöhnlichen

Lage hat sich A. in den letzten Jahrzehnten zur führenden "Festival City" Australiens entwickelt.....

Adelaide im morgentlichen Gegenlicht
Adelaide im morgentlichen Gegenlicht
Donna und Mike in Adelaide
Donna und Mike in Adelaide

 

...Donna und Mike

sprachen mich in einem

der urigen Pub´s an....

...Donna - eine frisch graduierte Bibliothekarin...

...Mike ein Musiker in

einem klassischen Orchester....

Beehive Corner - bekanntes Wahrzeichen und Treffpunkt in Adelaide
Beehive Corner - bekanntes Wahrzeichen und Treffpunkt in Adelaide

...die Rundle Mall, das etwas andere Einkaufs-Zentrum von absoluter Weltklasse -

700 Geschäfte bieten hier eine fast unvorstellbare Auswahl....

...als 1976 ein 550 m langes Stück einer Hauptstrasse in Adelaide zur Fußgängerzone

erklärt wurde, entstand hier mehr als nur eine Shopping-Meile. Es entstand ein kosmo-

politscher Unterhaltungskomplex mit einem unvergleichlichen Flair....


alle scheinen sich hier sehr wohl zu fühlen
alle scheinen sich hier sehr wohl zu fühlen

 

...freundliche Gesichter

tun immer gut. Sie sind nur

seltener geworden in unserer hektischen Welt....

...gerade der Gegensatz,

läßt dieses Bild harmonisch

erscheinen...

er kann garnicht glauben, dass er das ist
er kann garnicht glauben, dass er das ist

 

...in der zentralen

Rundle Mall gab es einen

gut sortierten Bike-Shop...

...wo ich mit einer Bike-Senorin ein angeregtes

Gespräch führte und

5 Atü Luft in meine Reifen

punpen konnte...

Tour zu den Kangaroo-Islands

Stilleben einer Kaffeepause on Tour
Stilleben einer Kaffeepause on Tour

 

...in einem Kaffee,

von zwei Schwestern geführt, ruhte ich mich

ein wenig aus....

...gemütliche Pausen

sind für mich längst

ein wesentlicher

Teil des Reisens

geworden...

vor mir der indische Ozean vor Kangaroo Island
vor mir der indische Ozean vor Kangaroo Island

 

...in Australien gibt es

50.000.000 Kängurus,

d.h. auf einem qkm leben

6,5 Kängurus...

...ihre Beutel sind keine Reisetaschen, sondern

Aufbewahrungsort für

die Jungen...

...bis zu 6 Meter weit

springen die Kängurus beim Laufen...

 

die weite braune Landschaft - ganz anders als in Neuseeland
die weite braune Landschaft - ganz anders als in Neuseeland
mein Zelt - immer ein guter und sicherer Schlafplatz
mein Zelt - immer ein guter und sicherer Schlafplatz

 

...schnell kam die

Dämmerung, in der Nähe

eines Weingutes fand

ich einen guten Platz...

...mit einem netten Plausch endete der Tag...

 

 

Weingut in der Nähe von Willunga
Weingut in der Nähe von Willunga
das radeln ging gut - trotz kurzer Regenschauer
das radeln ging gut - trotz kurzer Regenschauer

 

...von einem kurzen

Regenschauer gestoppt...

...war Zeit für dieses

Photo....


die letzten Kilometer von Cap Jervis
die letzten Kilometer von Cap Jervis

 

...Sonnenuntergang

am Cap Jervis....

...exakt an dieser Stelle

erreichte mich ein Anruf aus Tasmanien....

...Monika, die Tochter von

Beni Ringswandl, einem

Freund meines Vaters -

der 1951 nach Tasmanien

auswanderte - lud mich

nach Georgetown in

Tasmanien ein....

 

Backstairs Passage im Abendlicht
ein schöner Fahtentag ging in Cap Jervis spektakulär zu Ende

das Kangaroo Island - südlich von Adelaide

die Seal Bay kommt man ganz nahe an die riesen Seelöwen heran
die Seal Bay kommt man ganz nahe an die riesen Seelöwen heran

 

...die drittgrösste Insel

Australiens - 145 km lang und bis zu 57 km breit...

...der im Westen liegende "Flinders Chase Nationalpark

nimmt 20 Prozent der Insel ein. Bei Tierfreunden ist

Kongaroo Island ein "absolutes Mss"....

Hier zählt man 891 Pflanzenarten, 18 verschie- dene Beuteltiere, 267 Vogel-

und 226 Fischarten. Auch die absoluten Zahlen beeindrucken. 15.000 Koalas, mehr als 400.000 Kängurus und Wallabies, 27.800 Pelzrobben und 330 Schwarzkakadus leben in diesem Paradies.... 2013 besuchten 210.000 Touristen diese Insel....

in der Seelöwen-Bucht - strahlend weiss der Strand und tiefblau das Meer
in der Seelöwen-Bucht - strahlend weiss der Strand und tiefblau das Meer
am Strand ist eine tosende Dünung zu erleben
am Strand ist eine tosende Dünung zu erleben


 ...eine Wanderung entlang

der Seal-Bay, den kapitalen Seelöwen ganz nah,

zählt zu den Highlights...

...bis auf wenige Schritte

kommt man an die

gemütlich wirkenden

Seelöwen heran....

eine Seelöen-Dame präsentiert sich für das ein Einzel-Photo
eine Seelöen-Dame präsentiert sich für das ein Einzel-Photo


...die nahezu unbewohnte

Insel von der Grösse des

Bodensee´s war frei von

Kaninchen und Füchsen....

...1920 beschloss die

australische Regierung

Kongaroo Island zu einer

"Arche" für Tiere zu machen,

die vom Austerben bedroht

waren....

die Remerkable Rocks - im Flinders Chase Nationalpark

ein rostroter Granit-Hügel mit interessant geformten Fels-Brüchen
ein rostroter Granit-Hügel mit interessant geformten Fels-Brüchen


...die Granitkuppel ragt

75 m hoch aus dem Meer...

...die imposanten Fels-

Formationen zählen zu den

Wahrzeichen Australiens...

fast glaubt man - vor einem Monumental-Werk Henry Moore´s zu stehen
fast glaubt man - vor einem Monumental-Werk Henry Moore´s zu stehen
die Farbe des Steins leuchtete im Halblicht des Regens noch stärker
die Farbe des Steins leuchtete im Halblicht des Regens noch stärker

 

...ein kalter Wind pfiff

über das Plateau,

begleitet von heftigen Regenschauern....

...die unwirkliche Stein-Szenerie wirkte dadurch noch erhabener.....

150 km fahren die Besucher auf Kongaroo-Island um diese natürlichen Skulpturen zu sehen
150 km fahren die Besucher auf Kongaroo-Island um diese natürlichen Skulpturen zu sehen
in diesen Bäumen sind die kuscheligen Koalas zuhause
in diesen Bäumen sind die kuscheligen Koalas zuhause


...Kongaroo Island zählt

zu den faszinierendsten

Inseln der Welt...

...durch die fehlende

Landverbindung konnte

bis heute seine Einzig-

artigeit bewahrt werden...

der Koala-bär hat wirklich ein lustiges Gesicht
der Koala-bär hat wirklich ein lustiges Gesicht
Abendstimmung am Cape Jervis
Abendstimmung am Cape Jervis

 

...mit einer Riesen-

portion Fish und Chips ging der Trip auf

Kongaroo-Island

zu Ende...

 

 

die Natur hat so viele schöne und ruhige Gesichter
die Natur hat so viele schöne und ruhige Gesichter

Besuch bei Monika und Andrew in Georgetown - Tasmanien

...1951 wanderte der Vater von Monika mit seiner Familie nach Tasmanien aus...

für eine englischen Firma sollte er im Norden Tasmanien´s eine Wohn-Siedlung - aus vorgefertigten Bauteilen - montieren...

...ursprünglich wollte Onkel Beni wie wir ihn nannten, nur zwei Jahre bleiben,

aber weitere Aufträge folgten....

...die Bau-Firma Ringsgwandl wurde in Georgetown und Umgebung schnell zu einem Begriff deutscher Wertarbeit....

1969 kam B. Ringsgwandl zum Begräbnis meines Vaters erstmals in den Chiemgau

zurück. Seit dieser Zeit riss der Kontakt nicht mehr ab. Meine Schwester Heidi war auf

Ihre vielen Fernreisen mehrmals in Australien, auch in Tasmanien....

Sie wurde dort von Monika und ihrer Mutter Lena immer freundlich aufgenommen...

...gleiches erfuhr ich, bei meinen Kurz-Besuch in Georgetown....


Morgenstimmung in Georgetown - das Land bis zu den Bergen gehört der Familie Ringsgwandl
Morgenstimmung in Georgetown - das Land bis zu den Bergen gehört der Familie Ringsgwandl
bauschild
bauschild

 

...das alte historische

Bau-Schild der Firma

B&K Ringsgwandl...

...und auch die alte Abbinde-Halle mit den original Chiemgauer Hobelbänken war noch vorhanden...

...plötzlich drängten

die Bilder des seinerzei-

tigen Abschieds in mein Gedächtnis zurück. ...Klaus, der ältere Bruder

von Monika war damals

9 Jahre - ich 7 Jahre -  und Monika 2 Jahre alt. Wir waren oft zusammen, der Abschied fiel uns deshalb schwer.

...das frühere Anwesen der Familie Ringsgwandl in der Ruhpoldinger Seehauserstrasse hielt für mich danach die Erinnrung über viele Jahre wach, ebenso das Elternhaus der Tante Lene, in der Überseer-Feldwies.... 

 

Monika und Andrew, geschäftlich erfolgreich, privat ein schönes Paar
Monika und Andrew, geschäftlich erfolgreich, privat ein schönes Paar

 

...Monika und Andrew

betreiben zusammen

in Lanceston und New Norfolk grosse Auto- und LKW-Wasch-anlagen...

...dafür sind sie täglich

viele Stunden im Auto unterwegs....

im schönen Hobart ging der erste Tasmanien-Tag zu Ende
im schönen Hobart ging der erste Tasmanien-Tag zu Ende

Ausflug zum Mount Field National Park

 

...am Sonntag-Morgen

startetem wir gemeinsam zu einer Rundreise durch das tasmanische

Hochland...

...ein Highlight war das Farmer-Festival in Hamilton

...auf der einzigsten grünen

Wiese weit und breit,

trafen sich die Farmer aus

der Umgebung zu einem geselligen Spiel-/Plausch- und Ess-Nachmittag...

 

die Alpaka-Wolle wird in Südamerika als Vlies der Götter verehrt
die Alpaka-Wolle wird in Südamerika als Vlies der Götter verehrt

 

...viele Alpaka´s waren

zu sehen...sie schienen

halbwild zu sein...

...die Alpaka-Wolle zählt neben Seide und Kashmir

zu den begehrtesten Textil-Materialien weltweit...

ein Haus aus der Pionierzeit im vorigen Jahrhundert
ein Haus aus der Pionierzeit im vorigen Jahrhundert
diese Kirche war das Zentrum einer grösseren deutschen Gemeinde
diese Kirche war das Zentrum einer grösseren deutschen Gemeinde

 

...für den Bau einer

Kirche hatten die vielen Einwanderer einfach keine Zeit mehr -

...Zeit war Geld....

...nur eine deutsche

Gemeinde schuf sich einen Ort der Ruhe und des Friedens....

alte Bäume sind nur in den National-Parks zu sehen
alte Bäume sind nur in den National-Parks zu sehen

die Farmer-Show in Hamilton

ein stolzer Farmer mit seinem aufmerksamen Pointer-Rüden
ein stolzer Farmer mit seinem aufmerksamen Pointer-Rüden
fast ein Marlboro-Motiv
fast ein Marlboro-Motiv
dieser resolute Hirtenhund bringt seine Schafherde in den Pferch
dieser resolute Hirtenhund bringt seine Schafherde in den Pferch



...ein australischer Hütehunde konzentriert

bei der Arbeit...

...aufmerksam folgten

die Schafe seinen

Blicken....

die einzige grüne Weide weit und breit im ansonsten trockenen Hochland
die einzige grüne Weide weit und breit im ansonsten trockenen Hochland
das Festival ist zu Ende - Fertigmachen zur Heimfahrt
das Festival ist zu Ende - Fertigmachen zur Heimfahrt


in New Norfolk nahe Hobart

das historische Gewerbeobjekt von Monika in New Norfolk
das historische Gewerbeobjekt von Monika in New Norfolk

 

...der gemauerte,

denkmalgeschützte

Kamin eines Hochofens,

der ganze Stolz von Monika und Andrew....

...weithin sichtbar 

kennzeichnet er das

grosse Gewerbe-Grundstück von Monika und Andrew...


die Gleise vom Hochofen hinunter zum River Derwent
die Gleise vom Hochofen hinunter zum River Derwent
der ehemalige Gleisanschluss zum Hochofen
der ehemalige Gleisanschluss zum Hochofen

 

...das stillgelegte Gleis

verband den Hochofen

seinerzeit mit einem kleinen Hafen

am Dewent River...

...der die Haupt-Verkehrsverbindung nach Hobart war....

zurück im Novotel in Sydney - die letzten zwei Reisetage

im Hotel Novotel war ich bereits bekannt - alles paßte
im Hotel Novotel war ich bereits bekannt - alles paßte

 

...an der Rezeption

herrschte immer Hochbetrieb...

...niemand störte

sich daran, dass ich mein Bike durch die

Hotel-Halle,

zum Aufzug schob...

die Schönheit konnte ich mir photographisch nicht entgehen lassen
die Schönheit konnte ich mir photographisch nicht entgehen lassen

 

...in der Chinatown

von Sydney waren die

Asiaten unter sich...

...alles war stylisch

und sehr wichtig...

perfekt die Ausstrahlung
perfekt die Ausstrahlung
der historische Leuchtturm in Darling Harbour
der historische Leuchtturm in Darling Harbour

 

...das historische Lighthouse in Darling Harbour konnte man auch besteigen....

...leider war ich zu

spät, die Aussicht von

dort oben, auf Darling

Harbour wäre sicher

toll gewesen...

 

die Skipperin des 2-Mast-Oldtimers "James Craig"
die Skipperin des 2-Mast-Oldtimers "James Craig"
täglich wächst die Skyline von Sydney um ein Stockwerk
täglich wächst die Skyline von Sydney um ein Stockwerk

 

...mit der James Craig

kann man auch einen

Tages-Turn buchen....

...unter vollen Segeln

am Abend in den Hafen von Sydney einzulaufen,

ist sicher ein Traum-Erlebnis...

drei spannende Form-Komponenten
drei spannende Form-Komponenten

Besteigung der Harbour Bridge - das Ziel der Reise war erreicht

dieses Bild entstand am ersten Tag in Sydney
dieses Bild entstand am ersten Tag in Sydney

 

...fast drei Wochen hatte

ich diesen Moment vor

mir...

...dann - am vorletzten Tag

meiner Australien-Reise -

war es dann so weit...

von unten schaute es gefährlicher aus, als es dann wirklich war....
von unten schaute es gefährlicher aus, als es dann wirklich war....
die Höhe war gewaltig, aber mit einem "ruhigen Atem" war es zu schaffen
die Höhe war gewaltig, aber mit einem "ruhigen Atem" war es zu schaffen
die Lichter von Sydney begannen immer intensiver zu strahlen
die Lichter von Sydney begannen immer intensiver zu strahlen


...nach einer Stunde

Aufstieg hatte man sich an die Höhe gewöhnt...

...mit einem Mal traute man sich umzudrehen...

...der Panorama-Blick

über Sydney war einzigartig....

die Oper von Sydney schien im Abendlicht sanft dahinzugleiten
die Oper von Sydney schien im Abendlicht sanft dahinzugleiten
einmal vorgenommen ist schon fast wie gewonnen - ein Super-Kick am Ende einer wunderschönen Reise
einmal vorgenommen ist schon fast wie gewonnen - ein Super-Kick am Ende einer wunderschönen Reise

 

...nach dieser Reise spürte ich ein Gefühl der Zufriedenheit,

da ich nun alle Kontinente dieser Erde persönlich "berührt" hatte -

meinem Lebens-Ziel ein wenig näher gekommen bin....