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Claus Unterbuchberger

Radtour von West-Europa in den Vorderen Orient

mein persönliches Sieger-Photo vor der blauen Moschee
mein persönliches Sieger-Photo vor der blauen Moschee

 

6. >radeln-weltweit< Tour:

BALKAN-TÜRKEI-ITALIEN

....1963 war eine Radtour in die Türkei ein grosses Abenteuer, Jugoslawien war

noch Teil des kommuni-stischen Staatenbundes, ebenso wie Bulgarien.

Ein kleines Zelt war nun wochenlang mein Zuhause, verstärkt durch einen weichen und warmen US-Daunen-Schlafsack....

...auf dieser Tour berührte ich erstmals die Welt des Orients, wurde neugierig auf die Geschichten und die kulturellen Highlights des osmanischen Reichs und des "frühen Konstantinopel"....

...im Moment meiner Ankunft in Istanbul, entstand das obige Photo vor der "blauen Moschee" (Sultan-Ahmed-Moschee). Die Manteldecke meines Vorderreifens war gerissen, mein graues T-Shirt von weissen Schweiss-Rändern übersäht. Nach 2.500 km radeln - überwiegend auf grobsandigen Naturstrassen - hatte ich plötzlich ein über- grosses Bedürfnis nach Ruhe und einer grossen Portion Kartoffeln....

Fasziniert von dem quirrligen Istanbul, das damals 1,6 Mio Einwohner zählte (heute sind es 16,0 Mio) erlebte ich beeindruckende Tage rundum um den Bazar, dem Bosporus und auf den Prinzen-Inseln...

Mit dem Fähr-Passagier-Schiff "Karadeniz" ging es dann weiter nach Piräus/Athen und Neapel/Süditalien. Dort startete ich den 2. Teil meiner Rad-Ferntour.

Von Neapel, über Rom, Florenz, Bologna, Verona, Bozen/Brenner radelte ich zurück in die heimeligen Gefilde des Inntals und des Chiemgaus.......

 

bei Gmünd ins Drau-Tal hinunter
bei Gmünd ins Drau-Tal hinunter

 

...bekannt waren mir

noch die Badgasteiner

Berge...

 

...über Klagenfurt, die Karawanken,

ging es auf die jugoslawische

Grenze zu, das damals hinter dem

Eisernen Vorhang  lag....

zwei 18-Jährige Studenten im ernsten Polit-Gespräch
zwei 18-Jährige Studenten im ernsten Polit-Gespräch

 

...etwas eingeschüchtert

von den grell  rot-leuchtenden Sternen am jugoslawischen

Grenz-Übergang....

 

...diskutierte ich in Kranjska Gora

mit Branko Lanzou engagiert die Unterschiede zwischen Ost und West.

Mein späterer Brief blieb leider

ohne Antwort....

 

 

 

an der Ljubljanica bei Maribor
an der Ljubljanica bei Maribor

 

auf dem legendären Jugo-Put wenig Verkehr
auf dem legendären Jugo-Put wenig Verkehr

 

...auf dem holprigen

"Put"ging es über

Maribor und Zagreb

nach Belgrad....

 

...da der "Put" offiziell

für Radler und Fuhrwerke

gesperrt war, mußte ich

grössere Orte immer

weiträumig umradeln....

 

mein Zelt immer ganz nah bei den Bauernhäusern
mein Zelt immer ganz nah bei den Bauernhäusern

 

...abends baute ich

mein kleines Zelt meist

in der Nähe eines

Bauernhauses auf....


...ganz selbstverständlich

wurde ich dort mit allem Nötigen versorgt...

...dafür erzählte ich am Abend tolle Geschichten, die niemand verstand,

aber darauf kam es

nicht an....

aufmerksamen lauschten sie meinen Geschichten von der grossen Welt
aufmerksamen lauschten sie meinen Geschichten von der grossen Welt

 

die Mädchen sorgten für meinen Tages-Proviant
die Mädchen sorgten für meinen Tages-Proviant

 

...beim Zeltabbau

am nächsten Morgen

war wieder der ganze Hof

versammelt...

 

...mein Tages-Proviant

wurde immer aufgefüllt, mein Reisebudget so kaum belastet...

 

...bis zur bulgarischen Grenze hatte ich erst DM 22.- verbraucht...

ganz früh am Morgen begibt man sich hier auf die Reise
ganz früh am Morgen begibt man sich hier auf die Reise

 

...eine Familie unterwegs zu einer Taufe im Nachbarort...

 

...der aufgewirbelte Strassen-Staub  umgab dieses einfache Holz-Fuhrwerk sehr malerisch. Dieses Photo setzte ich später, bei der Gestaltung eines Schallplatten-Covers der Deutschen Gramophon für die "die Moldau" von Smetana ein und gewann damit prompt ein 3-monatiges, sehr wertvolles Studien-Stipendium...

 

junge Mädchen auf dem Weg zum Tanz
junge Mädchen auf dem Weg zum Tanz

 

...die beiden Frauen

waren barfuss zum

nächsten Ort (Tanz)

unterwegs...

 

...sie suchten nach einem

feschen Hochzeiter, dazu

wünschte ich Ihnen viel Glück...

 

...Ihre kostbaren Kleider

schützten sie mit einem

groben Überwurf, gegen

den Staub der Strasse..... 

 

die grosse Tierliebe der Menschen war immer erkennbar
die grosse Tierliebe der Menschen war immer erkennbar

 

...der Esel, das

wichtigste Transport- und

Trage-Vehikel...

 

...das Verhältnis Mensch-Tier

war noch geprägt von einer

tiefen Verbundenheit...

 

 

plötzlich hielt der Weltenbummler Günter Markert am Strassenand

Günter Markert - der bekannte Weltenbummler und Buchautor
Günter Markert - der bekannte Weltenbummler und Buchautor

 

...in seinem Buch: "Die Welt ist meine Strasse"

schildert Günter Markert seine abenteuerliche Rollerfahrt um die Erde.....

 

...dass ich dieses Buch gelesen hatte...

freute Günter Markert dermaßen, das er in seiner Fernseh-Dokumentation "Teeblüten aus Ceylon" unser zufälliges Zusammentreffen - als kleine Szene einbaute..

 

Belgrad - eine Stadt mit abwechslungsreicher Geschichte

Belgrad war erreicht - es gab einen Ruhetag
Belgrad war erreicht - es gab einen Ruhetag

 

...Belgrad im

Mündungsbereich

der Save und Donau...

 

...erlebte im 15. Jhd.

als Hauptstadt des Serbischen Despotants seine Glanzzeit....

...im 20. Jhd. löste der latente Vormachtsanspruch zwischen

Serbien und Österreich-Ungarn,

den ersten Weltkrieg aus...

 

das Parlamentsgebäude in Belgrad
das Parlamentsgebäude in Belgrad


Besichtigung der orthdoxen Kathedrale Sveti Sava
Besichtigung der orthdoxen Kathedrale Sveti Sava

 

...mit einer über

7000-jährigen Geschichte

ist Belgrad eine der ältesten, durchgehend besiedelten Orte Europas...

 

...durch die kriegsbedingten Zerstörungen und Verwüstungen

wirkte Belgrad jedoch nicht "alt-erwürdig" sondern eher etwas aufgeheizt...


 

fruchtbare Familien-Landwirtschaften in der Jagodina

Ochsengespann mit hölzernem Deichsel-Wagen
Ochsengespann mit hölzernem Deichsel-Wagen

 

Ziehbrunnen auf den abgelegenen Höfen
Ziehbrunnen auf den abgelegenen Höfen

 

...auf den Feldern wurde

das Vieh über Ziehbrunnen

mit Wasser versorgt...

 

...die Frauen und Mädchen

wichen scheu zurück,

verdeckten schnell ihr

Gesicht, als ich ihnen

bittend meine leeren

Trinkflaschen entgegen-

streckte...

 

ein Bauern-Paar auf dem Markt in Nisch
ein Bauern-Paar auf dem Markt in Nisch

 

...auf dem Marktpatz

in Nisch musterte mich

dieses Bauern-Ehepaar

ruhig und interessiert.....

 

...sie hatten keine

Vorstellung von dem Land

aus dem ich kam...

 

 

ein ausdrucksvolles Gesicht, geformt von einem guten Leben
ein ausdrucksvolles Gesicht, geformt von einem guten Leben

 

Junger Hirte an der Strasse
Junger Hirte an der Strasse

 

meine 6 x 6 Rollei-Xenotar

trug ich während der gesamten Tour - gut gesichert am Hals...

 

...gesamt hatte ich 10 Filme zur Verfügung - d.h. 12 Negative

pro Film ergibt 120 Bilder...


...unvergeichlich zu den digitalen Möglichkeiten heutzutage....

eine wohltuende Abkühlung für die Kinder in Bochkoy
eine wohltuende Abkühlung für die Kinder in Bochkoy

 

...jede Abkühlung tat

gut, aber nicht jedes Wasser

war geeignet...

 

...den Jungen in Bochkoy

war das egal, die braune

Brühe des Dorfbaches

waren sie gewohnt....

das essigsauere Wasser in Dimitri´s Krug löschte den Durst sofort
das essigsauere Wasser in Dimitri´s Krug löschte den Durst sofort

 

Mittagspause an einem kühlen Bach
Mittagspause an einem kühlen Bach

 

...in der Mittagshitze

zu radeln war

anstrengend...

 

...diese Pause,

an einem kleinen

Wassergraben,

umso angenehmer...

 

im Niemandsland zwischen Jugoslavien und Bulgarien

Auffahrt zum Paß-Gebirge an der bulgarischen Grenze
Auffahrt zum Paß-Gebirge an der bulgarischen Grenze


...mein Transit-Visum für Jugoslawien lief an diesem Tag ab...

 

...bis Mitternacht mußte ich die bulgarische Grenze passiert haben. 120 km auf einer heissen Naturstrasse lagen bereits hinter mir, als ich mich endlich dem rotsandigen Grenz-Gebirge näherte. Die ehemals einfache Natur-Strasse wurde gerade aus strategischen Gründen, zu einem Grenz-Highway ausgebaut....

...als die Nacht hereinbrach, konnte ich mich nur noch an den Lichtern der vielen Baustellen und Wohnbaracken orientieren. Der Duft von Gebratenem erreichte mich, aber ich traute mich nicht anzuhalten, da in dunkler Nacht eine freundliche Konversation eher schwierig ist....

...als ich dann gegen 23 Uhr den Grenz-Check-Point erreichte, baute ich mein Zelt einfach im "Niemands-Land" zwischen Jugoslawien und Bulgarien auf...

...zu einer aufwändigen Pass- Visums-und Einreise-Kontrolle hätte ich nicht

mehr die Kraft gehabt...das war auch o.k. - am nächsten Morgen ging alles

wie geschmiert....

Unterstützung bekam ich immer und überall
Unterstützung bekam ich immer und überall

 

...die Bulgarien -Durchfahrt -

420 km ruppeliges Kopfstein-

plaster - war an ein kurzes

Transit-Visum gebunden...

 

...unterstützt wurde ich von allen

Seiten. Auf den riesigen landwirt-

schaftlichen Kollektiven genauso,

wie auf kleinen, einsam gelegenen Bauern-Gehöften...

 

der Esel, Freund und Transportmittel über viele Jahrtausende - heute kaum noch zu sehen
der Esel, Freund und Transportmittel über viele Jahrtausende - heute kaum noch zu sehen

 

...der Esel als Last- und Reittier - bestimmte Jahrtausende lang -

den Rythmus und die Reichweite des Menschen...

 ...Mensch und Tier waren auf meiner Radl-Tour in den Orient -

noch erkennbar aufeinander angewiesen...

 

...Deutschland wurde überall bewundert...

...zeitgleich begann der Vietnam-Krieg und folgend - bis zum heutigen Tage -

viele weitere geo-politische Auseinandersetzungen...

...Millionen waren und sind davon betroffen...

...Menschen verloren und verlieren ihre Heimat...

...immer grösser wurde die Kluft zwischen  "Arm und Reich" ....

...ein gewaltiges "Welt-Thema" - das von den Mächtigen geschickt

aus- und überblendet wird...


vorbei das Kopfstein-Pflaster - die Türkei kam näher
vorbei das Kopfstein-Pflaster - die Türkei kam näher

 

...Bilder entlang

der endlosen

Sand-Pisten...

 

...junge Burschen

trieben hungrige

Ziegenherden hurtig

über ausgetrocknete

Weideflächen....

Selbstbewußt und freundlich begrüssen diese Burschen durchkommende Fremde auf ihrem Weg in den Osten
Selbstbewußt und freundlich begrüssen diese Burschen durchkommende Fremde auf ihrem Weg in den Osten


Mirko schrieb seine Adresse in mein Logbuch
Mirko schrieb seine Adresse in mein Logbuch

 

...ihre Welt begann

sich zu verändern...


...in den 60iger und

70iger Jahren kamen

die "Hippies" auf ihrem

Weg nach Indien...

 

...heute sind es anonyme

Container- LKW´s - auf ihrer

Fahrt von Europa

nach Asien....

 

 

das legendäre Konstantinopel öffnete seine Pforten

das Tor zur Sultan Ahmed Moschee stand offen
das Tor zur Sultan Ahmed Moschee stand offen

 

...von der türkischen

Grenzstation Edirne aus,

waren es noch 250 km

bis Istanbul....

 

...an einem heissen Nachmittag

erreichte ich stark angeschlagen,

die Sultan-Ahmed-Moschee,

im Zentrum von Istanbul....

...ein authentisches Photo,

eines sehr persönlichen Sieges entstand...

...die Atmospähre dieser Stadt

enttäuschte mich spontan....

...das sachlich, nüchterne

Auftreten der Türken, ihre helle Hautfarbe und ihre drahtige Erscheinung waren ganz anders als erwartet. Auf den Strassen, den vielen kleinen Kaffee´s und Läden, präsentierten sie sich laut und bestimmt, fast wie Deutsche...

...nachdem ich wieder zu Kräften gekommen war, näherte ich mich dieser

einzigartigen Stadt, behutsam und voller Bewunderung....

 

die Sultan Ahmed Moschee (blaue Moschee) - mit seinen sechs Minaretten
die Sultan Ahmed Moschee (blaue Moschee) - mit seinen sechs Minaretten
ein Raum des stillen Gebets - belegt mit Kelims
ein Raum des stillen Gebets - belegt mit Kelims

 

...die Sultan Ahmed Moschee

stellt ein Hauptwerk der osmanischen Architektur dar...

 

...errichtet von 1603 bis 1617

unter Sultan Ahmend I

unterscheidet sie sich von allen anderen Moscheen durch 

seine sechs Minarette...

...heute das Wahrzeichen

Istanbuls.....

kunstvoll geschnitzte Fenster in der Moschee
kunstvoll geschnitzte Fenster in der Moschee

 



...ein "Muslim" ist ein

Bekennender des Islam.

Wörtlich bedeutet es

"der sich Gott Unterwer-

fende oder - Hingebende"

 

...weltweit gibt es

1.600 Mio Muslime -

nach den Christen sind

sie die zweitgrösste Religionsgemeinschaft

der Welt...

 


 

 

 

gläubiger Moslem am Eingang der Moschee
gläubiger Moslem am Eingang der Moschee

 

kunstvoll geschnitzte Fenster-Durchblicke
kunstvoll geschnitzte Fenster-Durchblicke


...gleich hinter der Sultan Ahmed Moschee, auch blaue Moschee genannt...


...fand ich eine Herberge...dort traf ich Peter Burg aus Koblenz, ebenfalls

mit dem Rad auf Tour. Sein Ziel war die Sommer-Olympiade 1964

in Tokio - Japan....


... wir hatten uns viel zu erzählen. Er war schon einige Wochen in Istanbul.

Er versuchte mit Sprachunterricht sein Reise-Budget etwas aufzubessern.


die Galata-Brücke am goldenen Horn von Istanbul

ein chwimmender Boulevard - die Galata-Brücke
ein chwimmender Boulevard - die Galata-Brücke

 

die Galata-Brücke über

dem goldenen Horn in

Istanbul - gleichermaßen

ein Aussichtspunkt -

Verkehrs-Knotenpunkt

und kleiner Bazar....

 

...Brücken verbinden,

wenn sie unterschiedliche Welten zusammenbringen.

...die Galata-Brücke ist jedoch

seit 170 Jahren eine Welt für sich...

...sie verbindet den alten Stadtteil Stambul mit dem neuen Bezirk

Galata (türk. Karaköy)...

Einheimische Angler stehen

auf Ihr dicht gedrängt, genauso wie viele fliegende Händler, Schuhputzer, Wahrsager und Geldwechsler, die hier auf lukrative Kundschaft warten. Es gibt Menschen, die sich wochenlang auf dieser Brücke aufhielten und dabei sogar Bücher schrieben. Geert Maks "die Brücke von Stambul - eine Reise zwischen Orient und Okzident gehört dazu. Die Inspiration und Ausstrahlung dieser Brücke vereint den Geist des Abend- und Morgenlandes in wunderbarer Weise....

...die erste Hängebrücke über den Bosporos (1.074 m lang) wurde erst 1973 fertiggestellt... ...erst zu diesem Zeitppunkt wurde das europäische Istanbul mit den bereits in Asien liegenden östlichen Stadteilen verbunden...

die Galatabrücke und das Panorama von Stambul
die Galatabrücke und das Panorama von Stambul

 

...1845 entstand die

erste Galata-Brücke -

aus Holz...

 

...1863 wurde diese anlässlich des Besuchs von Napoleon III erneuert...

 

...1875 baute eine britische

Firma die erste Eisenbrücke...

 

...1912 konstruierte MAN dann die heutige Pontonbrücke, die bis 1930 mautpflichtig war....

 

 

bis 1930 war diese Brücke für Fußgängen und Pferde-Gespanne immer mautpflichtig
bis 1930 war diese Brücke für Fußgängen und Pferde-Gespanne immer mautpflichtig
Wasserpfeifen-Pause am Unterdeck der Galata-Brücke
Wasserpfeifen-Pause am Unterdeck der Galata-Brücke

 

,,,auf der Galata-Brücke

raucht man zur Entspan-

nung gern eine Portion

Wasser-Pfeife...

 

...man geniesst dabei die traumhafte Aussicht auf das

goldene Horn und das

bunte Treiben am Hafen...

das alte Istanbul - Bilder die es heute nicht mehr gibt

reges Treiben in den vielen Gassen des Bazars
reges Treiben in den vielen Gassen des Bazars
westlich und traditionell gekleidete Frauen
westlich und traditionell gekleidete Frauen

 

99,8 Prozent der türkischen Bevölkerung sind Muslime...

 

...diese teilen sich in 70% Sunniten und 25 % Alewiten.

Zu den religiösen Minder-heiten zählen die Christen....

 

...eine besondere Stellung

nehmen die Kurden ein, die

zwar muslimischen Glaubens

sind, sich jedoch als eigen-

ständische Ethnie begreifen....

konzentriert blickend die anatolische Bäuerin vor dem Photographen
konzentriert blickend die anatolische Bäuerin vor dem Photographen
wichtige Briefe werden auf der Strase geschrieben
wichtige Briefe werden auf der Strase geschrieben

 

...vor der Moschee konnte

man sich einen Brief

schreiben lassen....

 

...das neue türkische

Alphabet löste 1928 -

auf Betreiben Atatürk´s -

die bis dahin übliche

arabische Schrift ab.

 ...das neue Alphabeth war 

leichter zu erlernen und

vereinfachte die folgende Alphabetisierung der

Türkei ganz erheblich.....

die geplasterten Strassen in Stambul
die geplasterten Strassen in Stambul

 

...entlang der Strasse

berieben die Händler ihre

einfachen Stände...

 

...das Essen in den

Strassenlokalen war gut -

das Trink-Wasser

wurde in Flaschen gereicht...

 

...zum erstenmal begriff ich

den Wert eines sauberen Trinkwassers...

 

gern hätte ich hier ein paar Dollar dazu verdient
gern hätte ich hier ein paar Dollar dazu verdient
die Bauwerke - Zeugen einer überaus reichen Geschichte
die Bauwerke - Zeugen einer überaus reichen Geschichte

 

... kaum eine Stadt der Welt,

verbirgt mehr geschichtliche Erinnerungen hinter ihren

Mauern, als Istanbul...

 

...der Brunnen Ahmeds III -

am Eingang zum Alten Saray -

eine der bekanntesten

Schöpfungen türkischer

Baukunst aus dem

frühen 18. Jhd....

mit festen Blick präsentierte sich dieser junge Türke
mit festen Blick präsentierte sich dieser junge Türke

 

...Achmed, ein stolzer

Jung-Türke, mit einem festen und visionären Blick...

 

...mit dem Bildnis des grossen Kemal Atatürk wurde man an allen öffentlichen Orten konfrontiert..

 

...ein Personen-Kult der für mich

neu war...

 

 

...ein harmonisches Bild von Mensch, Last und Moschee...

Man spürt förmlich die Mittagshitze durch die der Träger schreitet. Elegant und voller

Anmut. Sogar die Bund-Falten seiner Arbeitshose scheinen sich unterzuordnen....

Wasserträger sorgen für ausreichende Flüssigkeit
Wasserträger sorgen für ausreichende Flüssigkeit

 

...freundliche Wasserträger

mit ihren aufwändigen

Messing-Gefässen,

präsentierten sich auf

den Strassen und im

Bazar....


...ihre Nähe signalisierten

die vieleb kleinen Glöckchen, die am Bund ihres Gürtels

angenäht waren...


 

ein mächtiger Pelikan gehörte zu diesem Fischerstand
ein mächtiger Pelikan gehörte zu diesem Fischerstand



...gebrauchte Oel-Fässer dienten den Fischern als

Grill-Pfanne...

...fangfrisch und riesengross

waren die Fische, ebenso die fleischigen Tomaten,

die sie als Beilage anboten...

 

...eine Fisch-Mahlzeit,

direkt an der Galata-Brücke, habe ich noch immer gut in Erinnerung...

...an dem Bericht der Rückreise arbeite ich gerade, bald geht es weiter